Gedicht: Einsam & verlassen

Einsam und verlassen
Gehe ich durch die Gassen.
Sehnsucht erfüllt mein Herz
Ich empfinde Trauer und Schmerz

Du bist nicht mehr hier
Bist weit fort von mir
Still und heimlich bist du gegangen
Hast dich nur kurz an meinen Gefühlen vergangen

Du warst mir so nahe und trotzdem so fern
Gleichsam von einem anderen Stern.
Der kalte Wind streift meine Haut
Bringt hervor was mir so graut

Es bereitet mir Gänsehaut
Ich empfinde deine Gegenwart
Deine leuchtenden Auge, fühle deinen Bart
Ich kann dich nicht sehen, dich spüren
Lass mich von meinen Gedanken verführen

Doch ich weiß es ist ein Traum
Die Wirklichkeit – wohl kaum.
Mit Tränen in den Augen knie ich nieder,
Erkenne deinen Namen auf dem Grabstein wieder.

(© Johanna Hilbig)

Johanna

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