Lifestyle: Invisibobble, ja oder nein?

Soll ich oder soll ich nicht?

Nachdem ich schon sämtliche Leute mit den Invisibobble gesehen habe, wollte ich sie auch ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, wieso gerade so Telefonschnüre das „normale“ Haargummi ablösen.

Ich muss sagen, ich war von Anfang an sehr kritisch den „hair rings“ gegenüber. Meine Meinung war, dass sie einfach nur so ein Trend sind, wie damals die Tattoo-Ketten, die Assi-Palme und noch so einige andere Todsünden.

Schon die Suche gestaltete sich bei mir als schwierig. Ich hatte schon von einigen gehört, dass sie ihre „hair rings“ aus dem DM hatten, also bin ich auch dorthin. Allerdings fand ich sie nicht bei den Bürsten oder Haargummis, wo ich sie und wahrscheinlich auch jeder andere vermutet hatte. Durch Zufall sah ich sie dann in der untersten Reihe beim Parfüm – nicht gerade sehr förderlich.

Die Invisibobble erhält man in verschiedenen Farben. Rosa, blau, gelb, schwarz, weiß, durchsichtig und noch mehr. Ich habe mich für Schwarz entschieden, da diese  am besten zum blonden Haar passen. Für rund 3-4€ gibt es drei Stück in einer kleinen viereckigen Packung.


Der Test: 

Am ersten Tag benutzte ich sie als Halterung  für meinen seitlich geflochtenen Zopf. Da meine Haare sehr dünn sind, musste ich den „Gummi“ mehrmals um das Zopfende wickeln. Das gestaltete sich als relativ schwierig, denn die Telefonschnüre haben nicht das typische Gummi in sich und so verheddern sie sich sehr schnell ineinander, mit ein wenig Übung und Geduld findet man aber auch damit seine Routine. Mein Tipp, die nächste Schleife für den Zopf einfach sehr weit halten, so geht es einfacher.

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In den nächsten zwei Tagen trug ich die „hair rings“ als Zopfgummi für meinen Pferdeschwanz. Hier muss ich sagen bin ich begeistert, ich habe keinen Knick und kann die Ringe ganz einfach aus den Haaren ziehen. Dabei reiß ich mir keine Haare aus und es zieht auch nicht. Noch ein großer Pluspunkt, der Invisibobble hält meine Haare in einem Pferdeschwanz, denn sonst hängt der Zopf immer sehr schnell wieder schlaff herunter und ich muss ihn hundertmal nachziehen. Das ist hier nicht der Fall.

Was mir auch sehr gut gefällt, das Invisibobble schlingt verschiedene Haarsträhne in seine Spiralen. Dadurch wird der Zopf nicht typisch rund, sondern bekommt ein bisschen Volumen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich durch diese spezielle Form keine Kopfschmerzen  oder ein Ziehen in der Kopfhaut bekommen habe, wie es sonst der Fall ist, wenn ich den ganzen Tag einen Pferdeschwanz trage.

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Ein riesen Pluspunkt gibt es für seinen Halt im Schwimmbad. Er hat supergehalten beim Schwimmen,  planschen und Blödsinn machen. Ich hab ihn lediglich einmal nachgezogen und das war aus  Gewohnheit. Sonst verliere ich meine Haargummis meist im Schwimmbad, da sie mir immer aus den Haaren rutschen. Die Krönung war, als ich dann den Invisibobble aus meinen nassen Haaren zog und es einfach total leicht ging. Dadurch, dass er sich nicht vollgesaugt hat, habe ich mir kein einziges Haar ausgerissen.


 Mein Fazit:

Ich bin positiv überrascht. Invisibobble hat einen Platz bei mir gefunden. Wenn ich kein Zopfgummi brauche, habe ich es trotzdem immer als Armband am Arm, denn hier sieht es auch schick aus und es schneidet nicht so in die Haut, wie die herkömmlichen Haargummis.

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Für seitliche geflochtene Zöpfe, würde ich es bei dünnen Haaren nicht empfehlen, aber für Schwimmbäder und Sportaktivitäten jederzeit.

Man sollte sich am Anfang nicht entmutigen lassen, denn man muss sich erst an die andere Form des Invisibobble und den Umgang mit ihn gewöhnen.

Allerdings bin ich immer noch besorgt, dass im Plastik irgendwelche Chemikalien gefunden werden, die krebserregend oder so ähnlich sind und ich empfinde die „hair rings“ bei manchen Frisuren nicht als hübsch, sondern als störend.

Tipp: Die Ursprungsform nimmt das Invisibobble nicht mehr an , aber wenn Ihr es bei Langeweile einfach immer nach innen dreht, wird es wieder um einiges kleiner. Allerdings solltet Ihr das nicht sofort nach dem Zopf öffnen machen, sondern ihm einen Moment Zeit geben.

Hier findet Ihr weitere Informationen:

http://invisibobble.com/

Johanna

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6 Gedanken zu “Lifestyle: Invisibobble, ja oder nein?

  1. Danke für den Tipp ich kannte das gar nicht. Ich finde das nämlich auch immer total ätzend mit dem nachziehen beim Pferdeschwanz. Ich habe halt viel Haar und schweres Haar und dann gerät der Pferdeschwanz immer schnell aus der Form.

      1. Habe mir einen geholt und finde die teile super! Du hast total recht – es zieht nicht wenn man sie raus macht und irgendwie ist der Zopf voluminöser. ❤

  2. Ich bin genauso wie du noch skeptisch und dachte, diese Dinger sind nur ein Beauty-Community Hype. Als ich letztens meine Schwester, die mit Beauty gar nichts am Hut hat, damit gesehen habe, war ich umso mehr verwundert! Vielleicht sollte ich sie auch mal testen…

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