Gedicht: Hass & Liebe

Ich sehe immer noch dein Gesicht
Tränen verwischen meine Sicht
Ich weiß,  ich liebe dich
Hast dich auf einmal in mein Leben eingemischt
Warst egal wo ich war, immer da
Trotzdem mir nie ganz nah
Was ist das was ich an dir mag
Was soll das
Bitte sag
Tust mir immer wieder weh
Frag mich was ich in dir seh‘
Will nicht, dass wir uns hassen
Können es nicht lassen
Es fängt an und hört auf
Ich schrei „Lauf!“
Doch du tust nicht verschwinden
Muss mich überwinden
Warum hasse ich dich nicht

(© Johanna Hilbig)

Johanna

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Gedicht: Liebe & Hass

Liebe und Hass
So nah so fern
Ich mochte dich sehr
Hatte dich richtig gerne
Empfand so viel für dich
War so gerne bei dir einfach nur Ich

Es war eine schöne Zeit
Eine tolle Vergangenheit
Doch schon lange ist alles vorbei
Verhältst dich als ob nie was gewesen sei

Sie versperrt deine Sicht
Denn ich hasse dich nicht
Es ist traurig zu sehen
Dieses ständige gehen
Wenn ich in der Nähe stehe
Als ob ich euch nicht sehe

Ich würde gerne mit dir sprechen,
Dass wir zusammen lächeln
Doch sie erlaubt es dir kaum,
Lässt dir kein Raum

Gemeinsam haben wir uns verlassen
Doch wir wollten uns nicht hassen
In einen Fremden hast du dich verwandelt
Ignorant gehandelt.
Deine Liebe zu ihr
Versperrt den Umgang mit mir

Johanna

Gedicht: Schmerzen

Ich will meine Gefühle schreiben
Das Zeigen vermeiden
Ich hätte es nie gedacht
Dass du so was mit mir machst
Du hast dich so verwandelt
Hast ganz anders gehandelt
Du hast mal gesagt
Du hast es gewagt
Dass du mich liebst
Du hast gesagt
Dass du mich magst
Jetzt lässt du mich hier so sitzen
Ich schneide mich an den Spitzen
Meines gebrochenen Herzen
Ich spüre nur noch Schmerzen
Du wolltest mir ewig Liebe schenken
Daran werde ich wohl noch ewig denken
Die Zeit wird sich nun um mich kümmern
Meine Welt liegt wieder in Trümmern
Wieder bist du schuld
Ich brauche wieder Geduld
Wieso zerstörst du meine Welt
Immer wieder so wie sie mir gefällt
Nur kurze Augenblicke waren wunderbar
Mehr war furchtbar
Trotzdem denke ich an dich zurück
Mit Tränen in den Augen ist mein Blick
Du hast mich verletzt
Meine Liebe geätzt
Ich will gehen
Dich nie wieder sehen
Aber ich weiß nicht was das noch ist
Ein Teil was dich vermisst
Es ist wie ein Splitter in meinem Herzen
Es bereitet so große Schmerzen
Komm zurück zu mir
Nimm den Splitter zu dir
Lass mich wieder glücklich sein
Lass mich nicht allein

(© Johanna Hilbig)Johanna

Gedicht: Ohne Qual

Irgendwie ist es schon krass
Meine Tränen sind nicht mehr nass
Meine Liebe ist Hass
Egal was du tust oder sagst
Egal ob du mich hasst oder magst
Du bist mir egal
Mein Leben ist ohne Qual
Du hast es dir verspielt
Mich diskriminiert
Es nicht kapiert
Mich für dumm gehalten
Meine Sympathie gespalten
Ich weiß mehr als du denkst
Meine Zeit wird nie mehr an dich verschenkt
Was wolltest du mit allem erreichen
Wolltest du mich vergleichen
Als schlechtes Beispiel für alle Zeiten
Nun werde ich dich ewig meiden
Denn durch dein Verhalten hast du mich verändert
Oh nein
Ich bin nicht gekentert
Ich habe meinen Fehler eingesehen
Tu wieder voll in meinem Leben stehen
Ich bin was Besseres wie du im Vergleich
Denn ich bemerke Fehler gleich
Sehe sie ein
Nun lach ich über den Fehler mit dir
Du hast doch keine Ahnung von mir

(© Johanna Hilbig)

Johanna

Gedicht: Eifersucht

 Ich kann nur lächeln
Amüsant darüber sprechen
Ich bin ganz freiwillig gegangen
Ohne Zögern
Ohne Verlangen.
Empfand keine Wut
Keine Trauer
Nur Enttäuschung
Über diese entstandene Mauer
Dieses nacheifern nach mir
Diese übertriebene Beschlagnahmung zu dir
Das unausgesprochene Verbot an mich
Er ist mir
Hüte dich
So unreif und lächerlich
Du nimmst es leider nicht wahr
Doch glaub mir
Dieser Neid ist da
Es ist scheinbar zu viel verlangt
Es wird nicht anerkannt.
Sie sieht in mir eine große Gefahr
Dabei bin ich schon lange nicht mehr da

(© Johanna Hilbig)

Johanna

Gedicht: Einsamkeit

Da ist was
Tief in meinem Herzen
Schlimmer wie Schmerzen
Die Sehnsucht quält mich
Ich kann nicht lachen
Nicht mal über die dümmsten Sachen
Ich weiß es hat keinen Sinn
Ich kriege nicht was ich will
Es quält mich
Es drückt auf mein Herzen
Sticht in meine Brust
Durchquert meine Seele
lässt mich einsam zurück
Hat mich ausgesaugt
Kein Gefühl mehr da
Nur Leere
Leere
Schwere Leere
Es bleibt der stechende Schmerz
Tief in meinem Herz
1000 Fragen quälen mich
Ich kann nicht mehr
Kann nicht ohne dich

(© Johanna Hilbig)

Johanna

Gedicht: Alleine

All die Sachen die ich gerne machte,
es war als ob sie es mit Absicht machte.
Sie nahm mir den Hass, die Liebe, die Freude,
als Geste für ganz andere Leute.

Sie wollte nur Gutes dabei,
vergass jedoch die Sorgen des einerlei.
Den anderen tat sie damit ein Gefallen,
doch bei mir zeigte sie unbewusst ihre Krallen.

Wusste nicht wie mir geschah,
auf einmal stand ich alleine da.
Ich wusste sie machte es ungewollt,
doch alles auf meine Kosten rollt.

Keine Lösung schien optimal,
am Ende war alles egal.
Mein Glück floss dahin,
zu anderen Leuten hin.

Meine Kraft war aufgebraucht,
stieg empor im kalten Rauch.
Alles wegen ihr,
trotzdem Freunde wir.

Was sollte ich jetzt tun,
in meinen Sorgen ruhen?
Warten was geschieht,
ob man es irgendwie anders sieht?

Hoffen auf ein Wunder,
das wird ja immer bunter!
Nach vorne schauen,
auf Hoffnung bauen.

Blicke in die Zukunft,
lasse siegen meine Vernunft.
Setze alles in die Hoffnung,
lass dem Wunder eine Öffnung!

(© Johanna Hilbig)

Johanna