Wandbild-Test: Wenn die Urlaubserinnerung ins Wohnzimmer zieht

Ich habe eine große Faszination zu Afrika. Schon als Kind habe ich den Disneyfilm „König der Löwen“ geliebt und seit meinem Urlaub im wunderschönen Kenia am Diani Beach hat dieses Land mein Herz erobert. Wer mehr über diesen Urlaub erfahren möchte, kann meinen Artikel dazu hier lesen, bevor ich an dieser Stelle in Erinnerungen schwelge. Hier findet ihr auch die Story zu dem Löwen, den ihr auf meinem Wandbild erkennen könnt. Durch Saal Digital habe ich jetzt die Möglichkeit bekommen, diese wundervolle Erinnerung in Form eines Wandbildes in die Wohnung zu holen. Das Motiv dafür, war durch meine Afrikaliebe sehr schnell gewählt.

Was soll ich sagen, ich bin wirklich begeistert. Die Erstellung des Wandbildes funktioniert ganz einfach. Dabei ist die Bedienung der dazugehörigen Software ein Kinderspiel und ich hatte meine Vorlage sehr schnell fertig. Hier kann als Manko gesehen werden, dass wieder eine extra Foto-Software notwendig ist, da das jedoch fast alle Hersteller dieser Art haben, sehe ich hier kein Problem. Das Einzige, was mir etwas gefehlt hat, war die Möglichkeit die Fotos noch etwas an Helligkeit und Kontrast mithilfe der Software bearbeiten zu können – aber das kann bei Bedarf auch vorher durch diverse Fotobearbeitungsprogramme vorgenommen werden. Mithilfe der Software von Saal Digital ist es möglich Collagen anzufertigen, die Hintergründe anzupassen und Cliparts einzufügen. Ich persönlich habe mich aber dafür entschieden, diese Spielereien nicht anzuwenden.

Die Lieferung erfolgte innerhalb von wenigen Tagen direkt nach Hause und das Bild ist wirklich wunderschön. Die Wandbilder können als Hartschaumplatten, Acrylglas, Fotoleinwand und viel mehr gedruckt werden. Ich habe für mein Bild die Variante Alu-Dibond ausgewählt. Das bedeutet, dass das Bild einen Kunststoffkern mit zwei Aluminiumplatten hat. Auf eine davon wird mit einem speziellen Druckverfahren das ausgewählte Foto aufgebracht. Ich habe mich aus zwei Gründen für diese Version entschieden, zum einen, da ich diese Variante noch nicht kannte und zum anderen, da sie mir von Preis-Leistungsverhältnis am besten gefallen hat.

Mein Bild hat die Formate 40x60cm und kostet normalerweise 46,95€ zzgl. Versandkosten. Für meinen Test habe ich einen 50€ Gutschein erhalten    und noch rund sechs Euro Versandgebühr bezahlt. Ich habe also noch 2,50€ zusätzlich bezahlt. Im Vergleich zu anderen Anbieter lässt sich hier preislich kaum ein Unterschied feststellen.

Von der Qualität bin ich wirklich begeistert. Es ist robustes und festes Material und das Bild wirkt gestochen scharf. Fast so, als ob ich wieder in Afrika bin. Schade finde ich, dass man für eine vorgefertigte Bildhalterung noch einmal extra bezahlen musste. Darauf habe ich persönlich verzichtet und werde es mit Tesa Powerstribe versuchen.

Wenn ihr auch so ein tolles Wandbild haben wollt, dann schaut doch einmal auf der Website von Saal Digital vorbei . Hier könnt ihr auch Fotobücher anfertigen sowie Kalender oder Fotogeschenke erstellen lassen. Vielleicht findet ihr dort das ein oder andere Ostergeschenk?

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit SaalDigital entstanden.

#saaldigital @SaalDigital

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Lifestyle: Impressionen aus Darmstadt

Wie ihr wisst, wohne ich in Darmstadt. Für ein Uniprojekt habe ich hier kürzlich sehr viele tolle Fotos gemacht und bevor die jetzt einfach auf meinem Rechner verschwinden, wollte ich sie euch gerne zeigen:

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Johanna

Lifestyle: “Hen Night” auf der Reeperbahn

  Er ist Pflicht vor jeder Hochzeit geworden. Jeder macht ihn und jeder will ihn machen. Der Junggesellen- beziehungsweise Jungeselinnenabschied. Wieso feiert man ihn eigentlich und woher kommt der Brauch?

„Nächster Halt …“, die Lautsprecherdurchsage geht in einem lauten „Lalalalalalala…“ unter. Denn sofort fangen alle Mädchen im Zugabteil des IC an zu singen. Jessica soll auf keinen Fall erfahren, wo die Reise hingeht. Sie weiß nur, dass sie heute Nacht woanders schläft und dass sie mit ihren Freundinnen unterwegs sein wird. Wohin es geht und was sie erwartet, bleibt geheim. „Ich hatte zwar die ganze Zeit eine Ahnung, aber das konnte ich nicht glauben!“, erzählt sie später.

Jessica trägt schwarze Leggins und ein schwarzes T-Shirt mit der pinken Aufschrift „Schatzsuche beendet – Ich heirate“. Dazu einen pinken Tüllrock und eine Krone mit Schleier. Beides bekam sie vorhin von ihren Freundinnen, bevor sie mit verbundenen Augen ins Auto geführt wurde und anschließend in den Zug einsteigen durfte. Ihre Freundinnen, die mit ihr im Zugabteil sitzen, haben pinke T-Shirts mit schwarzer Aufschrift an, auf denen „Braut Security“ steht. Daneben ein Schriftzug mit ihren Namen beziehungsweise Spitznamen: Jojo, Lisa, Tamara und Ann-Ka. Jessica ist unterwegs zu ihrem Jungeselinnenabschied.

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Jessica und ihre Braut-Security

Der Junggesellen – oder Jungeselinnenabschied (JGA) wird in den letzten Jahren auch in Deutschland immer öfter vor der Hochzeit gefeiert. Dabei wissen die wenigsten warum. Lisa, Jessicas Trauzeugin, erzählt: „Ich kenne den Brauch des JGA schon länger, vor allem durch die Medien und durch meinen Freundes – und Bekanntenkreis. Wo er genau seinen Ursprung hat, kann ich so spontan nicht sagen.“ Ann-Ka weiß da schon eher Bescheid: „Der Brauch kommt aus dem antiken Griechenland. Das habe ich aber jetzt nachgelesen.“ Angeblich wurde dieser von den Freunden eines Spartaners bei dessen Hochzeit ausgerichtet. So genau weiß es aber keiner.

Nach rund vier Stunden IC Fahrt ist Jessicas JGA endlich am Ziel. In der Zwischenzeit wurde ordentlich Alkohol in Form von Hugo getrunken. „Ich finde ein JGA vor der Hochzeit ist wichtig, um noch einmal die Sau mit seinen Mädels herauszulassen“, sagt Ann-Ka. Mittlerweile weiß Jessica auch, wo die Reise hingeht. Der Schaffner hatte sich verraten, obwohl er vorher schon von Tamara die Anweisung bekommen hatte, nicht zu sagen, wo die Reise hingeht. Zum Glück war der IC schon kurz vor Hamburg. „Ihr seid doch verrückt!“, waren Jessicas erste Worte, als ihr klar wurde, dass sie wirklich in Hamburg ist.

Früher gab es in Deutschland nur den Polterabend. In den angloamerikanischen Ländern hat sich der JGA als „Stag Party“ oder bei Frauen als „Hen Night“ schon lange durchgesetzt. „Ich weiß gar nicht, ob meine Eltern einen JGA hatten oder nicht, ich glaube eher nicht, sonst hätten sie bestimmt schon einmal was davon erzählt“, stellt Lisa fest. Ann-Ka ergänzt: „Bei dem JGA ist man nur mit seinen Mädels unterwegs. Man ist unter sich. Beim Polterabend kommen ganz viele, manche kennt man gar nicht.“ Zum Polterabend wird nicht direkt eingeladen, jeder darf kommen. Dabei ist es egal, in welcher Verbindung man mit dem Brautpaar steht.

Heute ist aber kein Polterabend, sondern Mädelstag. Jessica weiß noch gar nicht, was alles auf sie zukommt. Nachdem das Hostel bezogen wurde, geht es direkt los auf den Jungfernstieg und die Landungsbrücken. „Was habt ihr denn jetzt mit mir vor? Ich muss jetzt aber keine komischen Sachen machen?“, fragt Jessica nervös. Zum Glück sind ihre Mädchen, im Gegensatz zu den anderen JGAs, die man in Hamburg trifft, wirklich sehr human. Jessica muss lediglich Lose verkaufen, um die Abendkasse aufzubessern. Im Laufe des Tages hat man unterschiedliche JGAs aus den verschiedensten Städten kennengelernt. Wien, München oder Kaiserslautern – alles ist vertreten. Teilweise müssen die Bräutigame in hässliche rosanen Ganzkörperanzüge herumlaufen und Geld damit verdienen, dass sie angefasst werden. Je intimer es wird, desto teurer. Natürlich ist es klar, dass sich die JGAs gegenseitig bei Aufgaben erfüllen oder Lose kaufen unterstützen. Gerade muss Jessica mit dem rosanen Bräutigam Wiener Walzer tanzen. Dazu summen alle Anwesenden im Takt den rosaroten Panther – wie passend. Es wird viel gelacht und die Stunden verstreichen. Schnell wird es Zeit für das Abendprogramm – eine Kieztour ist geplant.

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Ein schöner Rücken – kann auch entzücken

Lisa stellt fest: „Bei dem JGA kommen Freundinnen aus verschiedenen Bekanntenkreisen zusammen, zum Beispiel Freundeskreis, Arbeitskollegen oder auch ehemalige Klassenkameraden.“ Das ist auch heute der Fall. Lisa kennt Jessica am längsten, beide gingen lange Zeit zusammen in eine Klasse, Jojo hat sie durch die Ausbildung kennengelernt und Tamara und Ann-Ka waren irgendwann durch gemeinsame Bekannte auch in ihrem Freundeskreis. Alle sind heute ein bunt zusammengewürfelter Haufen. „Man lernt viele neue Leute kennen, obwohl ich ja von der Braut Security alle kannte“, lacht Lisa.

Die Mädchen hatten Glück, es war den ganzen Tag Sonnenschein und gutes Wetter. Nur ein kalter Wind wehte, aber damit rechnet man in Hamburg. Jetzt ist es zehn Uhr und die Kiezführung beginnt. Erst jetzt bemerken alle, wie kalt es eigentlich geworden ist. Lustigerweise werden heute zwei Jungeselinnenabschiede zusammengeführt. „Wir sind es hier schon gewohnt, dass JGAs an der Kieztour über die Reeperbahn teilnehmen. Da die Interessen bei den meist jungen Leuten immer woanders liegen, ist es einfacher, wenn man diese zusammenlegt“, erklärt der Kiezführer André. Dabei muss er laut lachen, denn Jessica hilft gerade der anderen Braut ihre letzte Aufgabe zu erfüllen und tanzt zu „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer. Ihre Braut-Security übernimmt dabei die Rolle der Backgroundtänzerinnen. Jetzt ist auch allen wieder warm.

„Man verrät ja bekanntlich nicht viel von den jeweiligen JGA, weil das ja innerhalb der Gruppe bleiben soll“, findet Lisa. Ihr Ziel war es Jessica einen unvergesslichen JGA zu organisieren, an den man auch noch in vierzig Jahren denkt. Es sei für sie eine schöne Tradition. Die Braut erhalte von ihren liebsten Freundinnen eine Überraschung und könne sich schon mal auf die Hochzeit und den Polterabend vorbereiten, erklärt Lisa. Genau das ist der JGA inzwischen geworden, eine schöne Tradition, die sich irgendwann einmal in den Vereinigten Staaten und Großbritannien durchgesetzt hat und nach Deutschland übergeschwappt ist. Wie das bei den meisten Traditionen in der Gesellschaft und der Familie so ist, weiß auch beim JGA keiner genau, woher dieser Brauch jetzt genau kommt. Es geht einfach darum, noch einmal seine Freiheiten auszuleben, bevor man in den Hafen der Ehe einkehrt.

Jessica und ihre Braut Security sind inzwischen auch wieder im Hostel eingekehrt. Es ist drei Uhr nachts. Tamara, Ann-Ka, Jojo und Lisa werden sich bald wieder sehen. Es müssen schließlich noch Hochzeitsspiele und andere Dummheiten geplant werden – gemeinsam mit den Junggesellen. Davon weiß Jessica nur noch nichts. Sie schlummert friedlich in ihrem Bett und träumt von ihrem Traumprinzen. Hoffentlich ist es wirklich ihr Verlobter. Schließlich ist die Schatzsuche beendet.

Johanna

Lifestyle: Die (Un-) Schönheiten der Bürokratie

Ich freue mich, es ist Sommer und ich darf wieder meinen BAföG-Antrag stellen. Verzeihung, meinen Antrag auf das Bundesausbildungsföderungsgesetz. So viel Zeit muss sein. Es ist dann der Letzte – Schade eigentlich. Ich hatte mich schon jedes Jahr auf das Ritual gefreut, wenn ein Haufen Zettel und Unterlagen verteilt auf meinem Schreibtisch liegen und ich dann noch herausfinden muss, wieso ich das Formular A1 brauche, aber das Formular A1.1 unnötig ist. Da werden anstehende Prüfungen und Abgaben für die Universität doch glatt irrelevant und man kann sich auf das Wichtige im Leben konzentrieren – das Überleben im Bürokratiedschungel. Ich meine das ist wirklich wichtig für die Zukunft.marker-160548_640

Außerdem kann ich dann wieder den sozialen Kontakt mit meiner BAföG-Beraterin auffrischen. Sie findet es bestimmt toll, wenn ich sie wieder tausendmal anrufe und ihr maile und meinen abgeschickten Antrag zurückziehe, weil ich das Formular XY mit dem Formular AB verwechselt habe. Ich meine, es ist ja klar, dass ich die einzige bin, die diese Formulare im Sommer ausfüllen muss und sie sonst keine weitere Arbeit hat.

Mein Drucker ist auch begeistert, wenn er mal wieder eine neue Patrone bekommt, weil ich bestimmt hundert Seiten doppelt ausdrucke, da ich irgendwo noch etwas ändern muss. Diese intensive Pflege von mir und liebevolle Streicheleinheiten, gepaart mit nett gemeinten Schimpfwörtern gönne ich ihm sonst viel zu selten. Ich sollte ihm wirklich einmal etwas Gutes tun. Vielleicht wenn ich noch die Steuern mache, aber die gibt es leider erst nach dem Studium wieder. Ich bin schließlich ein treuer Mensch. Entweder Steuererklärung oder BAföG. Wobei ich meine Steuererklärung früher öfters durch Programmhilfe vernachlässigt habe. Sie wird sich bestimmt in den nächsten Jahren auf mich freuen. Ich meine drei Jahre Studium, da ist einiges aufzuholen. Nicht nur Studiengebühr, auch Fahr – und Materialkosten und noch viel mehr.

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Da fällt mir ein, wenn der BAföG-Antrag gestellt werden muss, muss ich auch der GEZ einen neuen Antrag stellen. Verzeihung, der Rundfunkgebühr. Ich gucke natürlich jeden Tag ARD und ZDF und es wäre mir eine Freude diesen Beitrag zu zahlen, leider bin ich BAföG-berechtigt und von dieser Würde befreit. Wenn ich Meister-BAföG beziehen würde, sehe das anders aus. Diese Menschen haben nämlich die Ehre die Rundfunkgebühr zu bezahlen. Ich bin schon ein wenig neidisch.

Ich glaube ganz so traurig brauche ich nicht zu sein. Deutschland hat uns lieb und will einfach, dass wir weiterhin die einschlägigen Foren bedienen und uns gegenseitig darüber aufklären, wie man Formular XX für den Bausparvertrag, den Adoption Antrag, die Geburtsurkunde oder eben BAföG ausfüllt. Ich empfehle wirklich jedem, der ein inniges Verhältnis mit Papier, seinem Drucker und Formularen hat, nach Deutschland zu kommen. Hier kommt man bestimmt auf seine Kosten und vor allem kurbelt man damit die Wirtschaft an. Ob es vielleicht günstiger ist, einfach auf das Ausfüllen der Formulare zu verzichten und die Materialkosten zu sparen?

Johanna

Poesie: Wenn die Liebe geht …

Ich habe heute einmal meinen Rechner aufgeräumt und bin dabei auf was ganz Wundervolles gestoßen. Auf einen Brief, den ich damals geschrieben habe. Ein Liebesbrief, der doch keiner ist. Einen Brief, der sogar meine Freundin zum Weinen gebracht hat. Es macht mir selber immer wieder Spaß ihn zu lesen und bevor er auf meinem Rechner in Vergessenheit gerät, wollte ich ihn Euch zeigen.

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Ich kann so was einfach besser schreiben. Schreiben in einem Brief, wie irgendwie anders. Wöllte ich es persönlich sagen, ich würde es als verschieben und alles andere ist für so was einfach, meiner Meinung nach, zu unpersönlich. Bei einem Brief, denke ich, setzt man sich auch einmal hin und versetzt sich in die Person, die ihn schreibt, während man ihn liest. Es ist, wie als ob sie neben einem steht und den Brief vorliest.

Vorweg möchte ich sagen, ich bin total froh dich kennengelernt zu haben, so jemand wie du ist was Besonderes, die findet man nicht an jeder Straßenecke und vor allem, dass man sich so kennen lernt und so versteht. Ich habe das Glück dich kennengelernt zu haben. Ich werde dieses Glück auch ewig schätzen, du weißt gar nicht, wie sehr du mir schon geholfen hast. Du bist zu einer der wichtigsten Personen in meinem Leben geworden. Du bist immer da gewesen, wenn ich jemand zum Reden brauchte, wenn es mir schlecht ging, einfach das du da warst, mich verstanden hast und mich getröstet hast, einfach das du da bist hat mir geholfen – mich aufgebaut. Was da im Kino passiert ist, war einfach zu schnell und es tut mir leid, ich meine jetzt nicht, dass es nicht schön war. Nein, es war genau das Gegenteil, sogar mehr. Dass was ich da gefühlt habe, hatte ich noch nie, es war echt ein mega Gefühl. Ich will es am liebsten in ein Marmeladenglas stopfen und rausholen, wenn es mir mies geht, damit ich weiß, dass es so schöne Gefühle gibt. Ich bereue nichts davon, aber es tut mir leid, dass ich dich dadurch in diese Lage gebracht habe.

Ich will dich auch auf keinen Fall verlieren, denn du bist eine wirklich tolle Person, aber ich denke, es ging echt etwas zu schnell, dass aus ein bisschen kennen lernen so viel wird. Die Tatsache, dass du nicht bereit dafür bist, es zu schnell war, all das ist einfach das was mir immer passiert. Ich weiß, du hast dich dazu noch nicht geäußert. Ich will mir keine Hoffnung mehr machen, wenn ich am Ende doch nur enttäuscht werde. Lieber stehe ich mir die Enttäuschung selber ein, bevor du mich enttäuschen musst. Ich denke es ist besser, wenn ich dich vergesse, auch wenn ich dich liebe. Du hast mir einmal erzählt, dass es dir schwer fällt, Körbe zu geben. Ich möchte dir dies auch ersparen. Ich habe gesagt, wir haben alle Zeit der Welt. Ja, ich kann warten aber ich habe lange genug nachgedacht und es ist einfach für dich besser, wenn ich alles, was passiert ist, vergesse.

Ich glaube einfach, dass vielleicht von dir aus der Wille fehlt, ich will dir nicht unterstellen, dass du mich nicht leiden kannst oder so, sondern einfach nicht damit zurechtkommst, was  passiert ist, sonst hättest du mir mittlerweile gesagt, was du willst, aber ich weiß jetzt schon deine Antwort, wenn ich dich da drauf anspreche und ich möchte dir und mir das ersparen. Ich weiß noch nicht einmal, was du fühlst, ich weiß einfach nur endlich, warum es mir Anfang letzten Monats so mies ging. Ich bin im Nachhinein froh darum, denn ich hätte ohne diese Erfahrungen niemals so ein tolles Gefühl erlebt. Dank dir weiß ich endlich, was das Gefühl von Liebe ist. Ich danke dir dafür von ganzem Herzen. Ich weiß es ist jetzt für dich eine blöde Situation, aber mach einfach so weiter wie bisher, vielleicht findest du irgendwann noch die Richtige. Ich denke, ich werde es nicht sein. Es wäre zwar mein größter Wunsch, aber Wünsche sind Träume, die sich ändern, vielleicht wird es sich nie ändern, vielleicht aber doch.


Ich will nur dein Bestes und ich denke, das bin nicht ich, sondern die wartet noch irgendwo dort draußen. Ein Traum von mir ist jetzt wieder erloschen. Der Traum über dich, ich werde mir einen neuen suchen, aber ich werde dich nie vergessen. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt, aber ich werde mich zurückhalten, ich werde meine Gefühle weiterhin haben aber wenigstens einer von uns soll glücklich sein und ich weiß, du hast es mehr verdient wie ich. Es tut mir leid. Es ist aber einfach besser, als ständig zwischen darf ich ihn lieben oder soll ich mir einen neuen Traum zusammenbauen zu schwanken. Ich hätte es gerne mit uns zwei versucht aber ich kann nichts erzwingen. Es tut unendlich weh, dir das alles zu schreiben. Ich weiß es ist das Beste. Aber ich klammer immer noch an der Hoffnung und genau davon muss ich loskommen. Ich hoffe du verstehst das alles. Ich gebe jetzt einfach auf.

In Liebe

Johanna